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Leben im Zentrum – ein Zentrum voller Leben


Der untenstehende Text wird zur Zeit überarbeitet. Unter anderem wird der Zeitraum und die Weiterplanung angepasst.





Kriens soll ein neues Zentrum erhalten. Nun tritt die Planung in eine entscheidende Phase. Demnächst sind alle Teilprojektwettbewerbe abgeschlossen – für das «Zentrum Pilatus», den «Wohnpark Teiggi/Gemeindehaus», «Feuerwehr/Werkhof Eichenspes» und «Kultur/Jugend/Gewerbe Schappe Süd». Abgestimmt auf den Finanzplan der Gemeinde sollen die Teilprojekte im Zeitraum 2012 bis 2018 in Etappen realisiert werden.

In Kriens hat sich in den letzten Jahren viel getan. Das Ortsbild verändert sich laufend. Einzig im Zentrum ist eine Stagnation feststellbar. Schlecht genutztes Bauland an bester Lage und ausgediente Industriebauten prägen das Bild. Ein eigentlicher Kern, der städtebauliche Akzente setzt, fehlt. Das soll sich ändern. Der Gemeinderat ist entschlossen, die seit 2000 laufenden Diskussionen für ein neues Dorfzentrum Kriens zu einem guten Ende zu führen und den Bürgerinnen und Bürgern ein Gesamtpaket zur Abstimmung zu unterbreiten. Denn alle vier Teilprojekte sind eng miteinander verknüpft und können nur zusammen sinnvoll realisiert werden.


Realisierung in Etappen So sieht der neue Zeitplan aus:

2010 wird der Planungsbericht 2 vorliegen. Er bildet die Basis für die Genehmigung des Projektierungskredites durch den Einwohnerrat. Im Falle einer Zustimmung kann der Einwohnerrat ungefähr ein Jahr später über das Gesamtprojekt abstimmen, das dann schliesslich 2012 den Bürgerinnen und Bürgern zur Volksabstimmung unterbreitet werden soll.

o 2010 Planungsbericht 2 / Projektierungskredit
o 2011/2012 Beschluss Einwohnerrat / Volksabstimmung Baukredit
o 2012-2018 Realisierung der Teilprojekte in Etappen


Teilprojekt 1: Bebauungsplan für Wohnpark und Verkauf Areal «Teiggi-/Gemeindehaus-Areal»


Auf den Zentrumsgrundstücken der Teiggi und des Gemeindeschuppens sowie
auf der daran angrenzenden privaten Liegenschaft der Luzerner
Pensionskasse (LUPK) soll eine moderne Wohn- und Geschäftsüberbauung
entstehen – mit Wohnräumen, insbesondere mit altersgerechten
Wohnformen. Das denkmalgeschützte heutige Gemeindehaus wird erhalten
und umgenutzt, bekommt aber einen grosszügigen Umraum

 
Teilprojekt 2: Realisierung «Feuerwehr/Werkhof Eichenspes»

Der Standort von Werkhof und Feuerwehr (heute im alten Schappe-Gebäude
bei der Busschleife) wird auf die gemeindeeigene Liegenschaft im
Eichenspes (Luzernerstrasse Richtung Obernau, Höhe Migrol-Tankstelle)
verlegt. Dort möchte die Gemeinde einen funktionalen Neubau erstellen.


Teilprojekt 3: Realisierung «Kultur/Jugend/Gewerbe Schappe Süd»
In den stillvollen, alten Schappe-Hallen soll ein neues Kultur- und
Jugendzentrum mit Gewerberäumen entstehen. Es wird weitgehend in die
Bausubstanz des heutigen Werkhofs und Feuerwehrdepots integriert und
mit einem Neubau im südlichen Teil des Areals ergänzt.


Teilprojekt 4: Realisierung «Zentrum Pilatus»

Auf dem Areal des ehemaligen Hotels Pilatus (gesamter Bereich zwischen
Bellpark, Luzernerstrasse, Gemeindehausstrasse und ehemaligem
KLB-Geleise) soll eine Zentrumsüberbauung mit Geschäften, Restaurants,
Büroräumen und Wohnungen entstehen. In den Büroräumen wird unter
anderem die zentrale Krienser Gemeindeverwaltung untergebracht.

Zukunft Kriens




Finanzierung

Die Neugestaltung des Dorfzentrums erfordert einen gezielten Einsatz der finanziellen Mittel der Gemeinde. Aus diesem Grund sind die einzelnen Projekte miteinander verknüpft und können nur zusammen – in Etappen allerdings – sinnvoll realisiert werden. Ausgangspunkt bildet der Verkauf der Teiggi und Teilen des Gemeindehaus-Areals (das denkmalgeschützte Gemeindehaus selbst bleibt bestehen). Dadurch werden flüssige Mittel frei, welche die Umsetzung der weiteren Projekte ermöglichen. Entscheidend wird auch sein, wie und in welcher Form für die Zentrumsüberbauung geeignete Investoren gefunden werden.

Investor LUPK
Für das Gebiet rund um das Gemeindehaus (Teiggi-Areal, Gemeindeschuppen bis zur Waldheimstrasse) wurde bereits ein Investor gefunden, die Luzerner Pensionskasse (LUPK). Der Architekturwettbewerb für dieses Projekt ist bereits abgeschlossen (vergleiche Kriens Info vom August 2009). Derzeit wird das Siegerprojekt überarbeitet und optimiert. Es sieht qualitativ hochstehenden Wohnraum (von altersgerechten Wohnformen, Familienwohnungen bis zu trendigen Loftwohnungen) vor, massvoll und vernünftig kombiniert mit Dienstleistungs- und Gewerberaum.

 



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