Die Behörden von Adligenswil, Ebikon, Emmen, Horw, Kriens, die Stadt Luzern mit Littau und der Kanton sind sich einig: Die Stadtregion soll gestärkt werden. Sie steht national und international in Konkurrenz zu anderen Agglomerationen und Städten. In diesem Wettbewerb muss die Region Luzern längerfristig bestehen können. Welches Gesicht diese Stärkung haben soll, ist im Moment offen. Zur Diskussion stehen die vertiefte Zusammenarbeit oder eine Fusion. Doch bevor das Volk über diese Varianten entscheiden kann, braucht es umfassende Abklärungen. Die Gemeinderäte der beteiligten Gemeinden haben im Dezember 2008 die «Grundsatzvereinbarung über die Abklärungsphase Starke Stadtregion Luzern» unterschrieben. Sie enthält die Ziele für die Abklärungen, umreisst die wichtigsten Untersuchungen und regelt das gemeinsame Vorgehen. Die Gemeinde Adligenswil kann dank der Zustimmung an der Gemeindeversammlung die Vor- und Nachteile der Varianten «Kooperation» und «Fusion» abklären. Die Ziele dieser Abklärungsphase sind dabei insbesondere:
- Erarbeitung der Grundstrategie und der Strategien zu den wichtigsten Politikfeldern wie Siedlungs- und Landschaftsraum, Gesundheits- und Sozialwesen, Finanzen und Steuern usw.
- Definition der öffentlichen Leistungen, das heisst Festlegen des zentralen und dezentralen Dienstleistungsangebots
- Entwicklung der zukünftigen politischen Struktur
- Entwicklung einer künftigen Organisationsstruktur der Verwaltung
- Abschätzung der möglichen Synergien und Darstellung der Konsequenzen auf die Entwicklung der Steuererträge und der Verwaltungskosten
Mit dem Schlussbericht erhält Kriens die Entscheidungsgrundlagen für die weiteren Phasen auf dem Weg zur «Starken Stadtregion». Die Gemeindepräsidentin Helene Meyer-Jenni vertrtitt die Gemeinde Kriens in der Steuerungsgruppe.
Kontakte in Kriens Ansprechpersonen für das Projekt Starke Stadtregion Luzern in der Gemeinde Kriens sind Helene Meyer-Jenni (Gemeindepräsidentin,
helene.meyer@kriens.ch) und Guido Solari (Gemeindeschreiber,
guido.solari@kriens.ch).
Eine Begleitgruppe «Weiche Faktoren» kümmert sich darüber hinaus um Themen, die in den Fachgruppen nicht oder kaum zur Sprache kommen. Für Kriens arbeiten Ruth Murer (Präsidentin Kulturkommission) und Peter Klarer (Präsident Quartierverein Kehrhof) mit.
Ruth Murer, Telefon 041 310 72 42,
murer-kriens@bluewin.ch Peter Klarer, Telefon 041 310 50 05,
peter.klarer@sbbcargo.com Zeitplan Das Projekt «Starke Stadtregion Luzern» ist in drei Phasen aufgeteilt. Vor jeder Phase hat das Stimmvolk die Möglichkeit, einen Ausstieg aus dem Projekt zu beschliessen.
2. Halbjahr 2011: Volksentscheid für eines der zwei Modelle «Fusion» oder «Kooperation» oder Abbruch des Projekts.
Herbst 2013: Volksentscheid, Zustimmung oder Ablehnung der ausgearbeiteten Grundlagen. Das vom Stimmvolk beschlossene Modell wird umgesetzt.
2016: Die «Starke Stadtregion Luzern» ist umgesetzt.
Wichtige Meilensteine, Links und Dokumente zum Projekt «Starke Stadtregion Luzern» 18. März 2008: Planungsbericht PROGNOS «Starke Stadtregion Luzern»
22. August 2008: Stellungnahme des Gemeinderates zum Gesamtprojekt
15. Dezember 2008: Unterzeichnung der Grundsatzvereinbarung
29. Januar 2009: Krienser Einwohnerrat gibt grünes Licht für Volksabstimmung
- Bericht über die Einwohnerratsdebatte
- Bericht und Antrag an den Einwohnerrat
17. Mai 2009:
Volksabstimmung Kriens zur Unterzeichnung der Grundsatzvereinbarung 21. Oktober 2009: Die Wahl der externen Projektleitung
Januar 2010: Start der Abklärungsarbeiten in verschiedenen Fachgruppen
Mai 2010: Forum in Kriens zum Thema «Weiche Faktoren»
September 2010:
Zwischenergebnisse der Fachgruppen werden veröffentlicht 28. März 2011:
Schlussbericht der Projektsteuerung mit Medienmitteilung 30. Juni 2011:
Empfehlung des Gemneinderates zu Handen des Parlamentes, den Weg der Eigenständigkeit weiterzuverfolgen http://www.kriens.ch/de/aktuelles/aktuellesnews/ Nützliche Links Website der Projektleitung «Starke Stadtregion Luzern» Website «Gemeindereform 2000+» Das Projekt «Starke Stadtregion»
Grundlagenstudie «BASLER UND PARTNER» (Zusammenfassung des Berichts) Grundlagen zur Aglgomerationspolitik im Kanton Luzern