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Transportflug

Zuständiges Departement: Umwelt- und Sicherheitsdepartement
Zuständiges Amt: Jugend und Sport/Familie/Sicherheit
Verantwortlich: Kost, Thomas

Helikoptertransport


Tiefflüge und Helikopterlandungen – Welche Regelungen bestehen?
Grundsätzlich gilt: Die Zivilluftfahrt ist durch Bundesrecht geregelt. Das UVEK (Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) übt die Aufsicht über die Luftfahrt im gesamten Gebiet der Schweiz aus. Unmittelbares Aufsichtsorgan und Bewilligungsinstanz für praktisch alles, was in der Luftfahrt bewilligungspflichtig ist, ist das Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL. Der Handlungsspielraum der Gemeinden ist minimal und beschränkt sich auf Tiefflüge und Landungen.

Landungen
Luftfahrzeuge dürfen grundsätzlich nur auf Flugplätzen abfliegen oder landen. Für Landungen ausserhalb von Flugplätzen ("Aussenlandungen") ist eine Bewilligung des Bundesamtes für Zivilluftfahrt BAZL erforderlich. Die Bewilligung wird für den Einzelfall oder auf eine bestimmte Zeit erteilt. Als Aussenlandung gilt auch ein Schwebeflug in Bodennähe zum Aufnehmen und Absetzen einer Last. Landungen in dicht bewohntem Gebiet, also in der ganzen Gemeinde Kriens, sind nur zulässig, wenn die Gemeindebehörde und die Polizei aus Gründen der Verkehrssicherheit oder der Lärmbekämpfung dagegen keine Einwände erheben.

Personenbeförderung
Bei Flügen zur Personenbeförderung werden auf Gemeindegebiet grundsätzlich keine Landungen bewilligt.

Arbeitsflüge
Holztransporte, der Transport von Klimaanlagen, Liftmaterial, Gerüsten, Wintergärten usw. auf Dächer oder zu anderen schwer zugänglichen Baustellen werden bewilligt, wenn sachliche Gründe für einen Transport mit einem Helikopter sprechen.

Tiefflüge
Über Ortschaften muss eine Mindestflughöhe von 300m über Grund eingehalten werden. Die Mindestflughöhe darf nur unterschritten werden, soweit dies unerlässlich ist. Der Flugweg und die Flughöhe sind dabei so zu wählen, dass eine möglichst geringe Störung und Gefährdung von Personen eintritt. Das Unterschreiten der Mindestflughöhe ("Tiefflüge") ist nur mit Bewilligung des Bundesamts für Zivilluftfahrt BAZL erlaubt. Tiefflüge über dichtbesiedeltem Wohngebiet sind zudem der Gemeinde und der Polizei zu melden.

Gesetzliche Grundlagen
Rahmengesetz ist das Bundesgesetz vom 21. Dezember 1948 über die Zivilluftfahrt (LFG; SR748.0). Es wird in der Verordnung vom 14. November 1973 über die Luftfahrt (LFV; SR748.01) sowie in verschiedenen anderen Verordnungen umgesetzt. Die wichtigsten sind:


  • Verordnung vom 4. Mai 1981 über Luftfahrzeuge besonderer Kategorien (VLK, SR 748.121.11)
  • Verordnung vom 24. November 1994 über Luftfahrzeuge besonderer Kategorien (VLK, SR 748.941)
  • Verordnung vom 23. November 1973 über die Betriebsregeln im gewerbsmässigen Luftverkehr (VBR I, SR 748.127.1)
  • Verordnung vom 23. November 1994 über die Infrastruktur der Luftfahrt (VIL, SR 748.131.1)
  • Reglement vom 25. März 1975 über die Ausweise für Flugpersonal (RFP, SR 748.222.1)
  • Verordnung vom 14. April 1999 über die JAR-FCL-Lizenzen zum Führen von Flugzeugen und Hubschraubern (VJAR-FCL, SR 748.222.2)
  • Verordnung vom 22. Januar 1960 über die Rechte und Pflichten des Kommandanten eines Luftfahrzeuges (SR 748.225.1
  • Verordnung 2 vom 19. März 2004 über Luftfahrzeug-Unterhaltsbetriebe (V 2 LUb)


Start- und LandeplätzeDie Bewilligung des Grundeigentümers für die Benützung von Start- und Landeplätzen ist grundsätzlich durch den Auftraggeber einzuholen. Ebenso allfällige Spezialbewilligungen der örtlichen Behörden (Gemeinde, Polizei) für Flüge aller Art über dichbesiedeltem Gebiet.

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